24.06.2017                                 „War Nathan weise?“   Malteser Fausttheater Hamm

 

Das Malteser Fausttheater inszenierte das bekannte Lessing-Stück „Nathan der Weise“ neu und stellt die Frage: „War Nathan weise?“. Kein Schreibfehler also.

Denn Konzept des Ensembles aus dem westfälischen Hamm ist es seit Jahren, klassische Stoffe – in diesem Fall Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ – in aktuelle Verhältnisse zu übertragen. Wieviel Sinn das macht, zeigt das Engagement der jugendlichen Darsteller, die teilweise seit Jahren dem regional etablierten Amateurtheater treu sind.

Der Nathan des Malteser-Fausttheaters lebt in der Gegenwart, er lässt sich weder von der aktuellen Politik noch von den Religionen in seinem Glauben an Frieden beirren. Die Ringparabel Lessings diskutiert er dorthin, wo sie seiner Meinung nach hingehört: ins Mittelalter. Im Gegensatz dazu, dass kluge und einsichtige Menschen sie als eine unbedingte Friedensmöglichkeit sahen, macht er klar, dass auch sie keinen Frieden gebracht hat.

Dieser Nathan verlangt einen Rückzug aller Religionen in das Private und die endgültige Beendigung eines Anspruchs auf Mitsprache. Das Malteser-Fausttheater lässt Zufälle eine Rolle spielen:Nathan lernt Freunde im gleichen Geiste kennen. Das ist ausgerechnet ein Hamas-Offizier namens Saladin, der in unkriegerischer Vorzeit in der Friedensforschung tätig war und den katholischen Patriarchen von Jerusalem, der in seiner Kirche eine Oppositionsrolle spielt. Menschlichkeit und moderne Überlegungen zum Zusammenspiel der Religionen stellt der Patriarch ohne Angst über die Anforderungen des Vatikans. Zu dritt versuchen sie, ihre Friedenvorstellungen in wirklichen Frieden umzusetzen.

Wann:  Samstag, den 24. Juni 2017

Wo: Scala Wesel

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 21:00 Uhr

Veranstalter: Freimaurerloge zum Goldenen Schwerdt

In Kooperation mit dem Verein Kultur Stein e.V.

Der Eintritt ist frei

Wir freuen uns über eine kleine Spende!

 

http://www.malteser-fausttheater.de/

16.09.2017                               Weseler  Kulturnacht             Ein spektakuläres Fest für     Adolphe Sax                            in der Poppelbaumstraße 10

Bild: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=199301

Adolphe Sax Tag am 16. September 2017

Ein spektakuläres Fest für Adolphe Sax

Der Förderverein Kultur Stein hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Geheimtipp für interessierte Liebhaberinnen und Liebhaber der Kunst und Kultur entwickelt, mit dem Adolphe Sax Tag am 16. September 2017 möchte der Kulturverein beim Weseler Publikum punkten.  Damit steht diesmal das Saxophon im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die faszinierende Klangvielfalt dieses Instruments entfaltet einen unvergleichlichen Zauber.

Anlass ist die 300 Jahrfeier der Freimaurer. Im Jahre 2017 wird die Freimaurerei nach der Zeitrechnung der United Grand Lodge of England
300 Jahre alt.

Der Freimaurer und Instrumentenbauer Adolphe Sax, im belgischen Dinant geborenen, der das 1840 in Paris von ihm erfundene Saxophon zunächst in der französischen Musik populär machte, bevor es dann im Jazz des 20. Jahrhunderts seinen Siegeszug in der Welt feierte.

Das Saxophon wird heute weltweit in unzähligen Idiomen und Genres gespielt. Es ist wahrhaftig eine Erweiterung der menschlichen Stimme! Lasst uns zudem daran gedenken, dass Musik eine heilende Kraft für das Gute ist, und sich fantastisch dazu eignet, Menschen zusammenzubringen.”

30.09.2017   Scala  Wesel                        

Der Widerspenstigen Zähmung

„Der Widerspenstigen Zähmung“

(Komödie, ca. 90min.)

Unser Theaterstück “Der Widerspenstigen Zähmung“ (in Anlehnung, aber sehr frei nach W. Shakespeare)“

Das Stück, eine Komödie, im Original von Shakespeare, spielen wir in freier Adaption nach eigenem Text. Die Handlung spielt im spanischen Mittelalter, allerdings gibt es öfter bewusste Ausstiege aus der Zeit mit aktuellen zeitgenössischen Bezügen. Baptista, augenscheinlich großer Säufer und Frauenfeind, welchem soeben die Frau wegläuft, ist Vater zweier Töchter im heiratsfähigen Alter. Uns seine Bianca hat auch schon einen Anwärter, die Sache sähe eigentlich gut aus, wenn es nicht eine testamentarisch festgelegte Bedingung für eine ordentliche Mitgift gäbe: Zuerst muss Katharina, also die ältere der beiden Schwestern verheiratet werden, bevor Bianca heiraten darf. Und diese Katharina ist ein unglaublicher Besen, sehr hübsch, aber wüst, zänkisch, männerhassend, wild und ungehobelt. Ständig streitet und schlägt sie sich mit ihrer Schwester, alle haben Angst vor ihr, einschließlich ihres Vaters. Kurzum: sie ist so Widerspenstig, dass sie bisher alle Freier in die Flucht geschlagen hat, kein Mann hält es mit ihr aus. Doch dann taucht der raubeinige und ebenfalls völlig ungezähmte Petruccio auf. Die beiden liefern sich Gefechte, bis man sich schließlich vor dem Traualtar wiederfindet- doch wird es eine Verheiratung geben? Und was passiert mit den wüsten Charakteren, was steckt hinter der Wildheit? Wird Baptista weiter mit seinem

 Diener ständige Saufgelage abhalten und jedem Konflikt aus dem Weg gehen? Petruccio und Katharina sich weiterhin angiften und provozieren? Und welche Rolle spielt eigentlich die Kirche bei dem ganzen Spektakel). Seien sie gespannt! Ein Stück über Frauenrollen, Männerrollen und was manchmal so dahinterstecken kann.

Text/ Regie: Norbert Hagen mit Peter Lüffe

Wann:  Samstag, den 30.September 2017

Wo: Scala Wesel

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 21:00 Uhr

Veranstalter: Freimaurerloge zum Goldenen Schwerdt

In Kooperation mit dem Verein Kultur Stein e.V.

Der Eintritt ist frei

Wir freuen uns über eine kleine Spende!

http://www.malteser-fausttheater.de/

Verein  zur Förderung
von Kunst und Kultur
der    Kommunikation
und     des    Dialoges